Finalist
Einrichtung: AWO Seniorenzentrum Morillenhang Ideengeber/Team:
Anni Corsten-Hoch

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© Vitaliy Hrabar

„Stilles Hobby“ – Töpfern für und mit Seniorinnen und Senioren

Warum ist töpfern gerade für Seniorinnen und Senioren geeignet?

Die Zeit hinterlässt nun einmal ihre Spuren und so kann es sein, dass die nachlassende Sehkraft, zunehmend steife Gelenke oder eine eingeschränkte Feinmotorik filigrane Arbeiten anstrengend, schwierig und teils sogar unmöglich machen.

An dieser Stelle kommt das Töpfern ins Spiel, das sich hervorragend als Hobby für Seniorinnen und Senioren eignet. Wer töpfert, lässt seinen Geist arbeiten und die Hände ausführen. Töpfern regt an und beruhigt gleichermaßen. Eine gute Mischung, speziell auch für ältere Menschen mit Demenz.

Die Arbeit mit dem weichen, formbaren Ton macht viel Spaß, regt die Kreativität und die Fantasie an, wirkt aber gleichzeitig entspannend und tröstlich. Ähnlich wie Kinder haben auch alte Menschen Freude daran, ihre Werke zu präsentieren oder ihre Lieben mit selbstgemachten Kleinigkeiten zu überraschen.

Der Vorteil beim Töpfern ist der geringe Materialaufwand – abgesehen von einem Brennofen – und selbst ohne diesen ist es möglich, denn es gibt speziellen Ton, der an der Luft trocknet. Um das Werk mit Ornamenten, Rillen oder Vertiefungen zu verzieren, müssten wir uns außerdem noch Modellier-Werkzeug zulegen und zu guter Letzt noch eine Töpferscheibe.

Als Modelliergrundlage genügt aber auch eine Spanplatte und zum Ausrollen der Tonmasse reicht ein Nudelholz. Damit der Ton beim Ausrollen gleichmäßig dick wird, empfehlen sich zwei dünne Holzleisten. Diese Grundausstattung sollte für die ersten Töpferanfänge reichen.

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